Dienstag , 22 August 2017

Monatliches Archiv: Mai 2011

Raservideos können den Führerschein kosten

Raservideos können den Führerschein kosten

Das wird eindrucksvoll durch ein Verfahren des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 4. Mai 2011 dokumentiert. Der Fall: Ein “Verkehrsteilnehmer” lieh sich regelmäßig Sportwagen schwäbischer Herkunft. Er unternahm damit mehr als rasante Fahrten, welche er mittels selbst gedrehten Videos aufzeichnete. Entdeckt wurde dies, als die Polizei im Rahmen eines anderen Ermittlungsverfahrens den PC des Rasers sicherstellte. Dort wurden mehrere Videos vorgefunden und sichergestellt. “Highlight”  war wohl eine Fahrt mit 180 km/h durch die Innenstadt und “Burnouts” auf einer Einbahnstraße in der Nähe der Schalke-Arena. Mehr lesen »

Kurios: Autofahrer müssen nicht abbremsen, wenn sie eine Pfütze durchfahren

Kurios: Autofahrer müssen nicht abbremsen, wenn sie eine Pfütze durchfahren

Eben im Netz gefunden: Autofahrer müssen nicht abbremsen, wenn sie eine Pfütze durchfahren. Wird demnach die Kleidung eines Fußgängers verunreinigt, hat dieser keinen Anspruch auf Schadensersatz. Dies zumindest entschied das Landgericht Itzehoe mit Beschluss vom 24.02.2011 (Az.: 1 S 186/10). Die Begründung: Bei Regen müssten sonst gegebenenfalls ganze Ortschaften oder Städte in Schrittgeschwindigkeit durchfahren werden, um eine Beeinträchtigung des Fußgängerverkehrs auszuschließen, was den Straßenverkehr unzumutbar beeinträchtigen würde. Mehr lesen »

Verlinkt #010 – Lasermessung eines Motorrads, ausländische Fahrerlaubnis, verbotenes Rennen, Abschleppen eines Fahrzeugs

Verlinkt #010 – Lasermessung eines Motorrads, ausländische Fahrerlaubnis, verbotenes Rennen, Abschleppen eines Fahrzeugs

An dieser Stelle erfährt die “Verlinkt-Serie” ein kleines Update. Aktuelles zum Verkehrsrecht berichten u.a. folgende Blawgs: Geblitzt – was tun?: “Lasermessung eines Motorrads mit Riegl FG-21P – Verfahren eingestellt“ Rechtslupe: “Der kurze Weg von der Strafakten zur Fahrerlaubnisbehörde“ RA Dr. Boettner: “Entziehung und Wirkung einer ausländischen Fahrerlaubnis“ Mehr lesen »

Polizei 2.0: Temposünder durch Facebook entlarvt

Polizei 2.0: Temposünder durch Facebook entlarvt

Die Zeiten, in denen Polizeibeamte zur Aufklärung von Verkehrsdelikten vor allem in das persönliche Umfeld des vermeintlichen Temposünders fahren mussten, scheinen vorbei zu sein. Auf der Jagd nach Temposündern nutzen Verkehrsbehörden jetzt offenbar auch soziale Netzwerke. Sie greifen dabei auf Fotos zurück, die ihnen helfen können, Personen auf den Fotos der Radarkameras zu identifizieren. In der Tat: immerhin 17,6 Millionen Deutsche nutzen zum Beispiel Facebook (Quelle: Wikipedia) – die meisten Facebook-User stellen auch ein privates Profilbild ein. Daher liegt es nahe, dass Polizeibeamte auch mal einen Blick in die Facebook-Welt riskieren. Immerhin sind die Polizeibehörden in der Beweispflicht, das bedeutet, sie müssen den Verkehrssünder identifizieren, denn bei Verstößen haftet nicht der Halter des Fahrzeugs, sondern der Fahrer. Mehr lesen »

Plagiatkultur vom Feinsten: Da lacht das Bloggerherz!

Plagiatkultur vom Feinsten: Da lacht das Bloggerherz!

Bloggen, verlinken, zitieren oder “Gefällt mir”-Buttons – all das macht Spaß und gehört zum Web 2.0. Eines gehört sicherlich nicht dazu: schlichtes Kopieren mit nicht funktionierender Quellenangabe. Doppelt falsch ist auch irgendwie doppelt unangenehm. Wofür bloggt man eigentlich? Jeder hat seine eigene Intention – ich für meinen Teil jedenfalls freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ein Blogbeitrag gut ankommt. Umso schöner ist es, wenn er in der Folge zitiert, verlinkt oder getwittert wird. Mit Sicherheit stutzig wird man aber dann, wenn man ausgerechnet via Google auf eine Plagiatkultur aufmerksam wird, die sich vornehmlich damit beschäftigt, interessante Artikel auszuwählen, um sie anschließend sekundenschnell zu kopieren, mit dem Ziel, die eigene Leserschaft zu beglücken – ohne hierfür, abgesehen von der Bedienung von Maus und Tastatur, eine echte Leistung erbracht zu haben. Mehr lesen »