Mittwoch , 26 April 2017

Führerschein-Spezial

Wie komme ich wieder an meinen Führerschein? – Teil 2: nach Entzug der Fahrerlaubnis durch Strafbefehl oder Urteil

Wie komme ich wieder an meinen Führerschein? – Teil 2: nach Entzug der Fahrerlaubnis durch Strafbefehl oder Urteil

Nach einem Fahrverbot bekommt man seinen Führerschein wieder. Nach einem Entzug der Fahrerlaubnis -auch als Führerscheinsperre bezeichnet- dagegen nicht: Das Dokument ist weg und wird auch in der ursprünglichen Form nicht wieder herausgegeben. Der Gesetzgeber sieht nämlich in bestimmten Fällen einen Entzug der Fahrerlaubnis, auch als “Führerscheinsperre” bekannt, vor, wenn sich aus der vorgeworfenen Tat ergibt, dass der betreffende Fahrer zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet ist. In der Regel sieht er dies bei einer sog. “Katalogtat” des § 69 II StGB vor. Hierzu zählen: Gefährdung des Straßenverkehrs ; auch als „Straßenverkehrsgefährdung“ bezeichnet (§ 315c StGB) Trunkenheit im Verkehr; auch als “Trunkenheitsfahrt” bezeichnet; gilt auch für Drogen -und Medikamenteneinfluss- (§ 316 StGB), Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort; auch als „Unfallflucht bezeichnet“  (§ 142 StGB) Vollrausch (§ 323a StGB), der sich auf eine der Taten nach den Nummern 1 bis 3 bezieht Aber auch bei anderen Taten im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeuges ... Mehr lesen »

Wie komme ich wieder an meinen Führerschein? – Teil 1: Bußgeldbescheid mit Fahrverbot

Wie komme ich wieder an meinen Führerschein? – Teil 1: Bußgeldbescheid mit Fahrverbot

Der „Verlust“ des Führerscheins zum Beispiel durch Ausspruch eines Fahrverbotes im Rahmen eines Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahrens wird in der mobilen Gesellschaft meist als sehr schmerzhaft empfunden. Im Bereich einer Verkehrsordnungswidrigkeit können Fahrverbote im Bußgeldbescheid von einem bis drei Monate ausgesprochen werden. Schon bei einem Monat kann dies für Berufstätige, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, sehr problematisch werden, bishin zum Verlust des Arbeitsplatzes. Ein Fahrverbot kann dann schnell erreicht werden; zum Beispiel 1 Monat für eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts um mindestens 31 k/km. Bei 61 km/h zu schnell auf der Autobahn drohen schon zwei Monate. Im Falle des Ausspruchs eines Fahrverbotes durch Bußgeldbescheid tritt dieses entweder mit dessen Rechtskraft oder einer “Schonfrist” von 4 Monaten später in Kraft. Die Viermonats „Schon“-Frist wird eingeräumt, wenn gegen den Betroffenen in den letzten zwei Jahren vor der betreffenden Ordnungswidrigkeit kein Fahrverbot verhängt wurde und auch bis zur Bußgeldentscheidung ein Fahrverbot nicht verhängt wird. Wird dem Betroffenen ... Mehr lesen »