Drogen im Straßenverkehr und die Konsequenzen…

Drogen im Straßenverkehr und die Konsequenzen…

Nicht nur Fahren unter Alkoholeinfluss, sondern auch unter Einfluss von Drogen und Medikamenten hat der Gesetzgeber unter Strafe gestellt.

Hier sind insbesondere Cannabis-Produkte wie z.B.: Haschisch oder Marihuana, aber auch Kokain, Morphin, Heroin, Amphetamine und sog. Designerdrogen wie Ecstasy (auch bekannt als XTC)etc., zu erwähnen.

Im Falle einer Verkehrsordnungswidrigkeit drohen

  • Bußgeld von 500,- EUR bis 1.500,- EUR
  • Fahrverbot von einem bis drei Monate.
  • evt. MPU
  • Punkte in Flensburg

Im Falle der Verletzung eines Straftatbestandes:

  • Geldstrafe
  • Freiheitsstrafe
  • Entziehung der Fahrerlaubnis
  • 7 Punkte in Flensburg
  • evtl.  MPU.

Der Nachweis erfolgt in der Regel über einen Urintest oder eine Blutentnahme, der man sich nicht entziehen kann.

Dies gilt jedoch nicht für sog. “freiwillige” Tests, welche gerne gemacht werden, um drogenbedingte Ausfallerscheinungen zu beweisen. Im Gegensatz zum Alkohol ist der Nachweis der drogenbedingten Ausfallerscheinungen schwierig.

Auch im Haar lassen sich verschiedene Drogen über längere Zeiten nachweisen.

Über RA Schlemm

Rechtsanwalt Romanus Schlemm ist als Fachanwalt für Verkehrsrecht in der Kanzlei Gärth-Martin Steuerberater Rechtsanwalt PartGmbB in Wetzlar in den Rechtsgebieten Verkehrsrecht und Baurecht tätig. Webseiten: www.geblitzt-was-tun.de; www.oldtimer-recht.de; www.gaerth-martin.de

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