Mittwoch , 23 August 2017
ETSC: Motorradfahrer weiterhin mit erhöhtem Unfallrisiko

ETSC: Motorradfahrer weiterhin mit erhöhtem Unfallrisiko

Insgesamt 169.000 Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer wurden auf den Straßen Europas seit 2001 getötet; 15.300 allein im Jahr 2009.

Während die Unfallzahlen im Zusammenhang mit schwächeren Verkehrsteilnehmern europaweit zurückgehen, gebe es insbesondere bei Motorradfahrern keine Entwarnung. Vielmehr stieg die Zahl der getöteten Motorradfahrer in den Jahren 2001 bis 2010.

Der ETSC nannte die Bemühungen, die Unfallzahlen bei Fußgängern, Radfahrern und Motorradfahrern zu senken, als entscheidend für das gemeinsame Ziel, die Zahl der Verkehrstoten in den kommenden zehn Jahren zu halbieren. Einige Länder hätten bereits gezeigt, dass es wirksame Maßnahmen gebe, um schwächere Verkehrsteilnehmer besser zu schützen. Große Fortschritte im Bereich Fußgängerunfälle konnten Portugal, Schweden, Norwegen und Belgien verzeichnen. Finnland, Litauen und die Slowakei konnten die Zahl der verunglückten Radfahrer deutlich senken, während Portugal, Lettland und Belgien die Motorradsicherheit in besonderem Maße vorantreiben.

Quelle: DVR sowie ETSC

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