Donnerstag , 19 Oktober 2017
Geblitzt oder gelasert auf dem Motorrad – Messungen sind überprüfbar

Geblitzt oder gelasert auf dem Motorrad – Messungen sind überprüfbar

Die Motorradsaison wird bald wieder anfangen.

Besonders beliebt in der Verkehrsüberwachung sind kurvenreiche Strecken im Grünen.

Als Geschwindigkeitsmessgerät wird hierbei oft ein Lasermessgerät Typ Riegl FG21-P eingesetzt.

Da bei diesem Gerät ein Messbereich bis zu 1000 m möglich ist und es bei der Messung gar nicht blitzt, bekommt man von einer Messung mittels Laserstrahl erst dann etwas mit, wenn man auf der Landstraße plötzlich herausgewunken und der Vorwurf eines Geschwindigkeitsverstoßes unterbreitet wird.Gerade bei diesem Messgerät sind aber auch Fehlmessungen möglich, besonders dann, wenn eine hohe Verkehrsdichte herrscht, z. B. wenn mehrere Motorradfahrer in einer Gruppe fahren und die Messung in großer Entfernung erfolgt.

Eine Beispiel für eine Fehlmessung ist die Messung eines hinter dem vermeintlichen Messobjekt fahrenden Fahrzeugs. Mangels Videoaufzeichnung bei diesem Messverfahren werden also hohe Anforderungen an den ausführenden Messbeamten hinsichtlich der Messgeräteverwendung und schließlich der richtigen Identifikation und Zuordnung der Messung gestellt. Auch hier kann sich also eine Überprüfung der Laser-Geschwindigkeitsmessung lohnen.

Über RA Schlemm

Rechtsanwalt Romanus Schlemm ist als Fachanwalt für Verkehrsrecht in der Kanzlei Gärth-Martin Steuerberater Rechtsanwalt PartGmbB in Wetzlar in den Rechtsgebieten Verkehrsrecht und Baurecht tätig. Webseiten: www.geblitzt-was-tun.de; www.oldtimer-recht.de; www.gaerth-martin.de

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*