Mittwoch , 16 August 2017
Motorradzeit ist auch Versicherungszeit

Motorradzeit ist auch Versicherungszeit

Hochsommer, Zeit der lauen Abende, an dem so mancher Biker noch auf seine Maschine steigt und nach dem Feierabend genüsslich seine Runden dreht. Ob über Land, durch die Stadt oder gleich auf die Autobahn: bei den sommerlichen Temperaturen sind die Motorräder nicht von der Straße zu denken. Genauso wie die passende Versicherung.

Eins ist klar: vor eigenen Fehlern oder dem fehlerhaften Benehmen anderer Verkehrsteilnehmer ist niemand gefeit. Und wenn auf Landstraflen urplötzlich ein Reh in die Maschine läuft, steht so mancher Motorradfahrer ohne den richtigen Versicherungsschutz schnell mal auf der Regenseite – viele Sommer wurden so schon zerstört.

Im Internet schnell die passende Versicherung finden

Doch durch die heutigen Möglichkeiten des Internets muss sich kein Motorradfahrer mehr nur auf seinen Versicherungsmakler verlassen, der womöglich neben seinem Fahrrad nie in seinem Leben ein Zweirad bestiegen hat. Innerhalb von wenigen Minuten können Versicherungen verglichen, Informationen eingeholt und der Schutz abgeschlossen werden: Mehr zum Thema Motorradversicherungen hier.

Haftpflicht – und was noch?

Der Gesetzgeber schreibt immer den Abschluss einer Haftpflichtversicherung vor. Mit dieser Absicherung werden allerdings nur die Schäden abgedeckt, die durch den Verkehrsteilnehmer entstehen. Für Kratzer, Dellen und andere Unfallfolgen an der eigenen Maschine aber haftet der Fahrer – und das kann je nach Art des Unfalls teuer werden. Daher bietet der Abschluss einer zusätzlichen Absicherung nicht nur ein beruhigendes Gefühl, diese kann sogar bares Geld sparen.

Vollkasko: eine Police für alles

Bei dem Vollkaskoschutz wird im Gegensatz zu der Haftpflicht auch das eigene Motorrad im Rahmen eines Unfalls geschützt. Egal, ob der Fahrer selber die Schuld trägt oder er das Opfer ist, mit dieser Versicherung sind die Biker auf der sicheren Seite. Auch bei Schäden, die andere mut- oder böswillig herbeigeführt haben, stellen in diesem Fall für den Versicherten keinen Grund zum Stirnrunzeln dar. Einige Versicherer bieten sogar den Schutz des Fahrzeugs bei dem Transport von in Seenot geratenen Fähren. Je nach Höhe der Selbstbeteiligung variiert hier der zu leistende Beitrag.

Teilkasko: “nur” der kleine Bruder, dennoch ganz groß

Bei der Absicherung mit einer Teilkaskoversicherung ist das Motorrad vor allem in den Fällen geschützt, in denen niemandem die Schuld gegeben werden kann. Das bedeutet, dass alles vom Marderbiss bis hin zum Wildunfall gedeckt ist, wenn auch teilweise nur in einem bestimmten Rahmen. Auch bei herabstürzenden Lawinen, Hagel oder dem Brand der Maschine wird der Versicherer tätig.

Schutzbrief: vor allem für das Ausland interessant

Ein Schutzbrief übernimmt viele der Aufgaben, die sich aus einem Unfall ergeben. Von Pannenhilfe bis hin zur Fahrzeugabholung bei Fahrerausfall – der Fahrer muss sich um seine Maschine keine Sorgen machen. Besonders bei Auslandtrips ist ein solcher Schutzbrief zu empfehlen, da hier auch die Beschaffung von Ersatz-Reisedokumenten, der Krankenrücktransport oder die Vermittlung ärztlicher Betreuung inklusive sind.

Mitdenken ist die beste Versicherung

Für jeden Motorradfahrer ist eine passende Versicherung dabei, da besteht kein Zweifel. Doch eines kann keine Police abdecken: das eigene Mitdenken. Deshalb sollte neben einem ruhigen Fahrstil auch immer eine hochwertige Ausrüstung mitsamt einem guten Helm anzutreffen sein – damit der Fahrer nach einem Unfall schnell wieder auf seine Maschine steigen kann.

Quelle des Artikelbildes: © Jupiterimages/Polka Dot/Thinkstock

Über JR

Leidenschaftlicher Motorradfahrer, LawBike.de Betreiber

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