Dienstag , 22 August 2017

Pilotprojekt zu Geisterfahrerwarntafeln an der A8 in Bayern – Kritik von Experten

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat vergangenen Samstag ein Pilotprojekt zur Verhinderung von Geisterfahrern gestartet.

Hierzu sollen zunächst 36 Warntafeln auf dem 37,6 Kilometer langen Abschnitt der A8 (Bad Reichenhall – Übersee) aufgestellt werden.

Man wolle mit den Warntafeln wachrütteln und Falschfahrten verhindern, so Ramsauer.

Optisch ähnelt das neue Warnschild praktisch 1 zu 1 dem österreichischen Pendant, das dort schon seit Jahren auf Autobahnen anzutreffen ist:

Quelle: Focus.de

Kritiker halten von den Warnschildern wenig:

“Wichtiger ist es, die Auffahrten so zu gestalten, dass man unausweichlich auf die richtige Spur geführt wird”, sagte Markus Schneider vom österreichischen Autofahrerclub ÖAMTC der Nachrichtenagentur dpa.

Zudem werde nach Ansicht des ADAC die Gefahr durch Geisterfahrer überschätzt. Was genau zu Falschfahrten führe, sei unklar:

Zu den Hauptursachen zählen dem ADAC zufolge Alkohol- und Drogenkonsum, Verwirrung, mangelnde Orientierung und bewusstes Wenden auf freier Strecke.

Hierzulande soll ein erster Zwischenbericht voraussichtlich im Jahr 2012 vorliegen.

Quelle der o.g. Zitate: handelsblatt.com; Pressemitteilung des BMVBS; Bildquelle: Focus.de

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4 Kommentare

  1. Geldverschwendung. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

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