Plagiatkultur vom Feinsten: Da lacht das Bloggerherz!

Plagiatkultur vom Feinsten: Da lacht das Bloggerherz!

Bloggen, verlinken, zitieren oder “Gefällt mir”-Buttons – all das macht Spaß und gehört zum Web 2.0. Eines gehört sicherlich nicht dazu: schlichtes Kopieren mit nicht funktionierender Quellenangabe. Doppelt falsch ist auch irgendwie doppelt unangenehm.

Wofür bloggt man eigentlich? Jeder hat seine eigene Intention – ich für meinen Teil jedenfalls freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ein Blogbeitrag gut ankommt. Umso schöner ist es, wenn er in der Folge zitiert, verlinkt oder getwittert wird.

Mit Sicherheit stutzig wird man aber dann, wenn man ausgerechnet via Google auf eine Plagiatkultur aufmerksam wird, die sich vornehmlich damit beschäftigt, interessante Artikel auszuwählen, um sie anschließend sekundenschnell zu kopieren, mit dem Ziel, die eigene Leserschaft zu beglücken – ohne hierfür, abgesehen von der Bedienung von Maus und Tastatur, eine echte Leistung erbracht zu haben. Zwar sind Blogbeiträge oft nicht besonders lang. Aber auch kurze Artikel erfordern Recherche, Zeit und – nicht zuletzt – das eigentliche Verfassen des Artikels. Kein vernünftiger Blogger oder Autor freut sich über Plagiate. Denn diese haben, das steht wohl seit “Guttenplag” fest, langfristig wenig Aussicht auf Erfolg.

Noch weniger freut sich Google – die Mutter aller Suchmaschinen, die eins zu eins Kopien als Spam interpretiert. Schon vor diesem Hintergrund kann man, wenn man auf Plagiate trifft, neben der zeitintensiven Aufforderung zur Löschung vor allem nur eines: sich ärgern.

(Die betreffenden Artikel wurden mittlerweile vom Betreiber gelöscht – danke!)

Über JR

Leidenschaftlicher Motorradfahrer, LawBike.de Betreiber

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