Donnerstag , 19 Oktober 2017
Saisonanmeldung – was man beachten sollte und muss

Saisonanmeldung – was man beachten sollte und muss

Zugegeben: Die Motorradsaison läuft für die meisten Zweiradenthusiasten schon seit Monaten. Angesichts des in Deutschland noch immer sehr wechselhaften Wetters warten einige Schönwetterfahrer jedoch noch immer auf den Sommer. An dieser Stelle einige Tipps rund um die Saisonanmeldung.

Das Motorrad wird meist schon im Frühjahr, wenn die Temperaturen anhaltend über dem Gefrierpunkt liegen, aus dem Winterschlaf befreit. So sind dann auch 2015 die meisten der rund 1,9 Millionen Saisonkennzeichen-Fahrer wieder auf den hiesigen Straflen unterwegs. Die Beschaffung eines neuen Saisonkennzeichens ist im Internetzeitalter denkbar einfach: Man findet sie zu günstigen Preisen (rund acht Euro) auf Seiten wie https://www.guenstige-kennzeichen.de/. Im Übrigen gibt es die Saisonkennzeichen natürlich nicht ausschließlich für Motorräder – sie sind beispielsweise auch bei Wohnmobilen, Cabrios und Oldtimern sehr beliebt.

Zu den saisonal beziehungsweise temporär begrenzten Nummernschildern muss man allerdings wissen, dass ihre Gültigkeit in Deutschland auf mindestens zwei und höchstens elf Monate begrenzt ist. Ein Fahrzeug mit abgelaufenem Saisonkennzeichen zu bewegen, ist als Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz unter Strafe gestellt. Darüber hinaus sind auch Probe- oder Überführungsfahrten mit diesen Kennzeichen nicht gestattet. Käme es bei der Fahrt zu einem Unfall, würde die Versicherung die anfallenden Kosten für Sach- und Personenschäden nicht übernehmen. Ist der Wagen auf einer öffentlichen Parkfläche abgestellt, wird der Halter auch für das Parken mit abgelaufenem Saisonkennzeichen belangt.

Unterschied zwischen Saison- und Wechselkennzeichen

Seit etwa drei Jahren gibt es neben dem Saisonkennzeichen auch das sogenannte Wechselkennzeichen. Davon profitieren Fahrzeughalter-/fahrer, die zwei verschiedene Motorräder (oder sonstige Fahrzeuge) besitzen und diese Wechselweise fahren möchten. Beispiel: Oldtimer für Schönwetterfahrten und robustes Alltagsfahrzeug für Herbst und Winter. Es dürfen also zwei Fahrzeuge derselben EU-Fahrzeugklasse abwechselnd mit demselben Kennzeichen genutzt werden. Im Gegensatz zum Saisonkennzeichen ist die Nutzung des Wechselkennzeichens nicht an einen bestimmten Zeitraum gebunden.

Bild: © istock.com/Fertnig

Über JR

Leidenschaftlicher Motorradfahrer, LawBike.de Betreiber

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