Dienstag , 22 August 2017

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Achsschaden durch Schlagloch – Land NRW haftet

Achsschaden durch Schlagloch – Land NRW haftet

In diesem Fall war ein Autofahrer betroffen; doch werden immer wieder Schlaglöcher auch für Motorradfahrer gefährlich. Der Fall: Der Autofahrer fuhr mit seinem PKW durch ein Schlagloch auf der A 52. Das ca. 20 cm tiefe Schlagloch befand sich im Bereich einer Autobahnbaustelle auf dem zum Fahrstreifen umfunktionierten Standstreifen. Der PKW erlitt einen Achsschaden, für dessen Reparatur ca. € 2.200,- anzusetzen waren. Das Schlagloch war enststanden, da eine Bitumenfüllung an einem für die Überfahrt mit einem Eisendeckel präparierten Gullyschacht herausbrach. Die Entscheidung: Das OLG Hamm verurteilte das beklagte Land NRW wegen Verkehrssicherungspflichtverletzung zum Schadenersatz. Nach Auffassung des OLG stellte das Schlagloch die Folge einer vom Landesbetrieb zu verantwortenden vermeidbaren Gefahrenquelle dar. Die Vorgabe der Verschließung des Gullyschachtes stelle selbst bei fachgerechter Ausführung ein nicht abschätzbares Risiko dar, zumal auch im betreffenden Streckenabschnitt hohes Verkehrsaufkommen herrschte, was bekannt gewesen sei. Ein Mitverschulden des Autofahrers sah das OLG nicht. Quelle: Presseerklärung  Justizportal ... Mehr lesen »