Montag , 25 September 2017

Schlagwörter Archiv: Straßenverkehr

Ramsauer gegen Kopfhörernutzung im Straßenverkehr

Ramsauer gegen Kopfhörernutzung im Straßenverkehr

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer warnt ganz aktuell vor der Nutzung von Kopfhören im Straßenverkehr. Grund sei vor allem eine wieder steigende Zahl an Verkehrstoten. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hatte kürzlich 3900 Verkehrstote für das Jahr 2011 prognostiziert, sieben Prozent mehr als noch als 2010. “Musikhören oder Telefonieren mit Köpfhörern beeinträchtige die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit”, sagte der Verkehrsminister gegenüber der “Saarbrücker Zeitung”. Auch viele Fußgänger seien seiner Ansicht nach abgelenkt und würden “mit lauter Musik oder dem Handy in den Ohren über Straßen und Bahnsteige schlafwandeln”. In der Folge könnten sie Autos, Radfahrer oder Bahnen nicht hören. Vielmehr gelte “Augen und Ohren auf”. Weiterhin verwies Ramsauer auf erschreckende Statistiken vom Verhalten hinterm Steuer und kritisierte „SMS schreiben während der Fahrt, Telefonieren, sogar Lesen (…)” . Ein derartige Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr sei ein hohes Unfallrisiko. Quelle: “Ramsauer sagt Kopfhören im Straßenverkehr den Kampf an” v. 05.01.2012 Mehr lesen »

Verhalten im Straßenverkehr beeinflusst von Geschlecht, Alter sowie sozialem Status

Verhalten im Straßenverkehr beeinflusst von Geschlecht, Alter sowie sozialem Status

Wer hätte es gedacht – Geschlecht, Alter oder etwa sozialer Status nehmen Einfluss auf das eigene Verhalten im Straßenverkehr. Dies ergab kürzlich eine Studie der Universität Queensland für das Stadtgebiet des australischen Brisbane. Besonders zuvorkommend seien Männer insbesondere gegenüber Frauen. Deutlich unfreundlicher verhielten sich sowohl Männer als auch Frauen, sobald es um das Vorfahrtsrecht gegenüber dem eigenen Geschlecht ging. Was vielleicht noch fehlt und erwähnt werden kann, ist, dass Männer, insbesondere jetzt im Sommer, ihr besten Sommerreifen mit Alufelgen aufziehen, um zu imponieren. Mehr lesen »

Auffahrunfall: Wer auf ein anderes Fahrzeug auffährt, hat immer Schuld?

Im Straßenverkehr kommt er mehrfach täglich vor: der Auffahrunfall. Oft wird vorschnell behauptet, dass derjenige, der auf ein anderes Fahrzeug auffährt, ohne wenn und aber “schuld” sei und auf dem Schaden an seinem eigenen Fahrzeug sitzen bleibe, sofern keine Vollkasko-Versicherung besteht. Das mag auf die meisten Auffahrunfälle zutreffen. Entscheidend ist jedoch, aus welchem Grund der Vordermann gebremst hat. Ohne guten Grund jedenfalls trifft ihn mindestens eine Mitschuld. Dies belegt eine Vielzahl an Urteilen aus der Vergangenheit. Mehr lesen »

Verkehrsfremd? – Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Zum Schutz des Straßenverkehrs hat der Gesetzgeber im Katalog des § 315c Abs. 1 Nr. 2 StGB diejenigen Fehlleistungen von Verkehrsteilnehmern abschließend unter Strafe gestellt, die im fließenden und ruhenden Verkehr erfolgen (vgl. insoweit auch den früheren Beitrag zu den  “7 Todsünden” im Straßenverkehr). Hier wird also nur verkehrsinternes Verhalten sanktioniert. Für die Fälle, in denen von außen her die Sicherheit des Straßenverkehrs in seinem ungestörten, geregelten Ablauf beeinträchtigt wird, kommt eine Straßenverkehrsgefährdung nach § 315c Abs. 1 Nr. 2 StGB nicht in Betracht. Solche verkehrsfremden Eingriffe erfasst ausschließlich die im Gesetz benachbarte Vorschrift des § 315b StGB. Mehr lesen »

Die “sieben Todsünden” im Straßenverkehr – Straßenverkehrsgefährdung gem. §315c I Nr. 2 StGB

In erster Linie handelt ein Verkehrsteilnehmer, der vorsätzlich oder fahrlässig gegen eine Verkehrsvorschrift verstößt und dadurch einen anderen behindert, nur ordnungswidrig. Solche Verstöße werden dann als Ordnungswidrigkeit geahndet und führen entweder zu einer Verwarnung oder unter Umständen zu einem Bußgeld nebst Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. In diesem Zusammenhang lohnt sich ein Blick auf § 49 StVO, der einzelne Tatbestände, gegen die ordnungswidrig verstoßen werden kann, auflistet. Mehr lesen »